Wie OPC Ihre Gesund­heit schützt

Die­ser Arti­kel befaßt sich mit OPC (oli­go­me­ren Pro­an­tho­cya­di­ne), sei­ner Erfor­schung von Prof. Mas­que­lier und sei­nen durch unzäh­li­ge Stu­di­en beleg­te Wir­kungs­wei­se und Wirk­sam­keit als Super-Anti­oxi­dans.

OPC – ein Wun­der­mit­tel?

Wird von einem Wun­der­mit­tel gespro­chen, so ist das in den meis­ten Fäl­len sehr pro­ble­ma­tisch. Ein Wun­der geht nicht mit rech­ten Din­gen zu, steht in Zusam­men­hang mit über­na­tür­li­chen Kräf­ten und ist in sei­ner Wir­kung ratio­nal nicht nach­voll­zieh­bar. Wun­der­mit­tel wir­ken oft bei den unter­schied­lichs­ten Erkran­kun­gen und gera­de bei hoff­nungs­lo­sen. Auch ran­ken sich meis­tens Legen­den um Wun­der­mit­tel und Ihre Ent­de­ckung. Wenn in Zusam­men­hang mit der von Prof. Mas­que­lier (engl. Wiki­pe­dia Arti­kel) ent­deck­ten hoch­wirk­sa­men Stoff­grup­pe der oli­go­me­ren Pro­an­tho­cya­di­ne kurz OPC von einem Wun­der­stoff gespro­chen wer­den kann, dann hat das etwas mit den wun­der­ba­ren Eigen­schaf­ten die­ser Sub­stanz zu tun, die in so viel­fäl­ti­ger Wei­se posi­tiv auf unse­re Gesund­heit Ein­fluß neh­men kann, dass es einem Wun­der gleicht.

Aber nur gleicht: denn es lie­gen unzäh­li­ge Stu­di­en vor, die die Wir­kungs­wei­se und Wirk­sam­keit von OPC bele­gen und wir kön­nen auf Fak­ten zurück­grei­fen, die sei­ne Ent­de­ckung und Wer­de­gang als sinn­vol­le Nah­rungs­er­gän­zung mani­fes­tie­ren. Des­halb kann in die­sem Fall nicht von einem Wun­der­mit­tel gespro­chen wer­den, wohl aber über die erstaun­li­che Tasa­che, dass unse­re Natur einen Stoff her­vor­bringt, der solch einen Nut­zen für die mensch­li­che Gesund­heit hat.

Ent­de­ckung des OPC

Vor über 400 Jah­ren, genau­er im Win­ter 153435, gerie­ten der fran­zö­si­sche Ent­de­cker Jack Car­tier und sei­ne über hun­dert­köp­fi­ge Mann­schaft in erns­te Bedräng­nis. Bei der Expe­di­ti­on nach Nord­ame­ri­ka erforsch­ten sie die St. Lorenz-Bucht, die Gegend von Que­bec und segel­ten auf dem St.-Lorenz-Strom ins Lan­des­in­ne­re. Hier wur­den sie von einem Win­ter­ein­bruch über­rascht, der dazu führ­te, dass sie sich mit ihrem Schiff nicht mehr von der Stel­le rüh­ren konn­ten. Wie das Log­buch detail­liert berich­tet, kam es in die­ser ver­häng­nis­vol­len Situa­ti­on zu mys­te­riö­sen Todes­fäl­len mit grau­sa­men Sym­pto­men. 25 Män­ner star­ben, nach­dem sie zuvor alle Zäh­ne ver­lo­ren hat­ten, ihnen die Bei­ne ange­schwol­len waren und sich schwarz ver­färbt hat­ten. Der Rest der Mann­schaft konn­te nur dank der Hil­fe eines India­ners über­le­ben, der Car­tier zeig­te, wie man aus der Rin­de und den Nadeln des soge­nann­ten „Anne­da-Bau­mes“ einen Sud brau­te. Die­sen nah­men die See­leu­te ein und erhol­ten sich inner­halb einer Woche.

Dass es sich bei der Erkran­kung der Mann­schaft von Car­tier um eine Vit­amin­man­gel­er­kran­kung, näm­lich Skor­but, han­del­te, wur­de erst Jahr­hun­der­te spä­ter her­aus­ge­fun­den. Bis dahin waren See­leu­te der Gefahr aus­ge­setzt an die­ser Krank­heit zu ster­ben. Denn mona­te­lang ernähr­ten sie sich nur von Schiffs­zwie­back und Gepök­kel­ten, beka­men kein Obst und Gemü­se. Es ist mitt­ler­wei­le bekannt, dass die Vit­amin-C-Reser­ven unse­rer Kör­per für ca. 7 Wochen aus­rei­chen. Wer also mehr als 2 Mona­te kein fri­sches Obst oder Gemü­se zu sich nahm, muß­te ster­ben oder wur­de zumin­dest grau­en­haft ver­krüp­pelt und fürs Leben gezeich­net.

Was Car­tier und sei­ne Mann­schaft vor dem siche­ren Tod bewahr­te, wur­de erst im nach­hin­ein (durch Mas­que­lier) geklärt: Es war der gerin­ge Anteil an Vit­amin C in den Nadeln des Bau­mes und das OPC in sei­ner Rin­de. Jedoch Dank die­ser unschlag­ba­ren Kom­bi­na­ti­on erhiel­ten die See­leu­te ein poten­tes Mit­tel, das sie trotz ihres extrem schlech­ten Zustan­des zu ret­ten ver­moch­te.

Die For­schungs­ar­beit von Mas­que­lier

Die Ent­de­ckung von OPC ist dem fran­zö­si­schen Phar­ma­ko­lo­gen Prof. Jack Mas­que­lier zu ver­dan­ken. Er war 1947, als er als jun­ger Mann an der Uni­ver­si­tät Bor­deaux arbei­te­te, damit beauf­tragt wor­den, her­aus­zu­fin­den, ob das rote Häut­chen, das unter der Scha­le die Erd­nuß umschließt, gif­ti­ge Sub­stan­zen ent­hält. Aus den Erd­nüs­sen wur­de Erd­nuß­öl gewon­nen, die damals ton­nen­wei­se aus dem Sene­gal nach Bor­deaux geschifft wur­den. Zur opti­ma­len Ver­wer­tung von Roh­stof­fen soll­te sicher­ge­stellt wer­den, ob die Erd­nuß­rück­stän­de in irgend­ei­ner Form als Vieh­fut­ter oder auch für die mensch­li­che Ernäh­rung genutzt wer­den konn­ten. Mas­que­lier kam zu dem Ergeb­nis, dass die rote Erd­nuß­haut kei­ner­lei gif­ti­ge Sub­stan­zen ent­hält. Er mach­te gleich­zei­tig die Ent­de­ckung eines farb­lo­sen Stof­fes mit einer enor­men Bedeu­tung für unse­re Gesund­heit, vor allem der Blut­ge­fä­ße: Er fand OPC.

Wie Mas­que­lier berich­tet, begann damit die Erfolgs­ge­schich­te von OPC, denn es fand direkt sei­nen ers­ten Anwen­der: Die Frau sei­nes Dok­tor­va­ters. Sie war damals schwan­ger und litt unter Öde­men in den Bei­nen. Bei Öde­men sam­melt sich Gewebs­flüs­sig­keit (haupt­säch­lich in den Bei­nen) auf­grund von erhöh­ter Durch­läs­sig­keit der Lymph- und Blut­ge­fä­ße. Nur 48 Stun­den, nach­dem sie OPC ein­ge­nom­men hat­te, bil­de­ten sich die Öde­me zurück. Dies gab den Anstoß zur inten­si­ven Ent­wick­lung des ers­ten gefäß­schüt­zen­den Medi­ka­ments auf der Basis von OPC, was 1950 unter dem Namen Resi­vit in Frank­reich auf den Markt kam.

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Ein natür­li­cher Pflan­zen­stoff …

Die Ent­de­ckung von OPC in der roten Erd­nuß­haut war also ein gro­ßer Zufall. Auf der Suche nach wei­te­ren Quel­len zur OPC-Gewin­nung fand Mas­que­lier die Rin­de der Pinie „Pinus mari­ti­ma“ als geeig­ne­ten Roh­stoff. In dem Gebiet süd­lich von Bor­deaux wächst die­se Pinie in gro­ßer Anzahl. Wie zuvor aus der Erd­nuß­haut extra­hier­te Mas­que­lier nun aus der Pini­en­rin­de OPC und ent­wi­ckel­te ein wei­te­res gefäß­schüt­zen­des Medi­ka­ment mit Namen Fla­van.

OPC gehört zu der gro­ßen Grup­pe der Fla­va­no­le, die in fast jeder Pflan­ze ent­hal­ten sind. Beson­ders gehäuft tre­ten sie in der Rin­de von Bäu­men, in Früch­ten – ins­be­son­de­re in Scha­len und Häu­ten –, in der Umhül­lung von Ker­nen und Erd­nüs­sen sowie in den Blät­tern von Bäu­men und Sträu­chern auf.

… und das fran­zö­si­sche Para­dox

1955 gelang Mas­que­lier der Nach­weis, dass die glei­chen OPC-Mole­kü­le, die er aus Erd­nuß­haut und Pini­en­rin­de extra­hiert hat­te, auch in Rot­wein vor­kom­men. Wie sich her­aus­stell­te, ent­hal­ten die in Rot­wein mit ver­ar­bei­te­ten Trau­ben­ker­ne in gro­ßen Men­gen OPC. Die­se Ent­de­ckung wie­der­um bestä­tig­te das soge­nann­te „fran­zö­si­sche Para­dox“.

Schon 1933 hat­te der Fran­zo­se F. Doug­nac einen Zusam­men­hang zwi­schen Wein­ver­brauch und Gesund­heit fest­ge­stellt. Er hat­te die Anzahl der alten Leu­te in der Wein­ge­gend Medoc mit der im gesam­ten Frank­reich ver­gli­chen und dabei fest­ge­stellt, daß der Anteil der alten Men­schen in Medoc pro­zen­tu­al anstieg. Dort gab es bei­spiels­wei­se 88 % mehr Men­schen über 80 als in Gesamt­frank­reich.

Eine von der Welt­ge­sund­heits­or­ga­ni­sa­ti­on beauf­trag­te Zehn­jah­res-Stu­die, mit der ab 1985 die inter­na­tio­na­len koro­na­ren Herz­krank­hei­ten (abge­kürzt: KHK) ver­gleich­bar gemacht wer­den soll­ten, bestä­tig­te, dass Län­der mit einem hohen Wein­kon­sum wie Frank­reich, Spa­ni­en, Ita­li­en und die Schweiz die gerings­te Sterb­lich­keits­ra­te durch KHK auf­wie­sen. 1995 fan­den däni­sche For­scher her­aus, dass regel­mä­ßi­ger Wein­kon­sum am bes­ten vor Herz­tod und auch vor ande­ren töd­li­chen Krank­hei­ten schützt. Bei mäßi­gen Wein­trin­kern redu­ziert sich die Wahr­schein­lich­keit, an Herz­in­farkt oder Schlag­an­fall zu ster­ben um 60 %.

Das stärks­te der­zeit bekann­te Anti­oxi­dans ist OPC

Es wird nun Zeit auf die außer­ge­wöhn­li­chen Fähig­kei­ten von OPC, die es aus der gro­ßen Anzahl von Anti­oxi­dan­ti­en her­vor­he­ben, ein­zu­ge­hen. Zum bes­se­ren Ver­ständ­nis muß jedoch das Wir­ken der Frei­en Radi­ka­le und die Schä­den, die sie ver­ur­sa­chen, erklärt wer­den.

In den ver­gan­ge­nen 30 Jah­ren hat die Wis­sen­schaft nach und nach ent­deckt, dass Freie Radi­ka­le eine wich­ti­ge Rol­le bei vie­len Krank­hei­ten und im Alte­rungs­pro­zeß spie­len. Aber was genau sind Freie Radi­ka­le?

Freie Radi­ka­le wer­den auch Oxidan­ti­en genannt. Oxi­da­ti­on nennt man den Pro­zess der Ver­bin­dung von Sauer­stoff mit einem ande­ren che­mi­schen Ele­ment. Es gibt vie­le natür­li­che Oxi­da­ti­ons­pro­zes­se: Wenn Eisen ros­tet oder But­ter ran­zig wird, ist dies die Fol­ge von Sauer­stoff­re­ak­tio­nen. Auch das sicht­ba­re, bio­lo­gi­sche Altern unse­res Kör­pers ver­dan­ken wir dem Sauer­stoff. Freie Radi­ka­le in unse­rem Kör­per sind prak­tisch oxi­dier­te Mole­kü­le, d.h. che­misch gespro­chen, es sind unvoll­stän­di­ge Mole­kü­le, weil sie ein part­ner­lo­ses „frei­es“ Elek­tron besit­zen. (Die meis­ten Mole­kü­le sind che­misch sta­bil, weil ihre Elek­tro­nen paar­wei­se vor­kom­men, so dass sie ein­an­der im Gleich­ge­wicht hal­ten.) Freie Radi­ka­le sind höchst insta­bil und reagie­ren leicht mit benach­bar­ten Mole­kü­len, indem sie ein Elek­tron steh­len. Das Mole­kül, das ein Elek­tron ver­liert, wird dabei gewöhn­lich beschä­digt. Außer­dem wird das Mole­kül, dem ein Elek­tron gestoh­len wur­de, selbst zum frei­en Radi­kal, das wie­der­um ein Elek­tron von einem drit­ten Mole­kül steh­len könn­te, wodurch eine Ket­ten­re­ak­ti­on von schä­di­gen­den Pro­zes­sen gestar­tet wird.

Der Angriff der Frei­en Radi­ka­le auf unse­re Zel­len fin­det in jedem Augen­blick statt und ist Teil der nor­ma­len Lebens­vor­gän­ge. Aber die­ser Angriff wird ver­stärkt durch Lebens­be­din­gun­gen, die dem Orga­nis­mus die Abwehr erschwe­ren. Dazu gehört die Belas­tung durch Umwelt­gif­te, Smog, Gift­stof­fe, die in unse­ren Woh­nun­gen sind, Pes­ti­zi­de, aber auch emo­tio­na­ler oder phy­si­scher Stress, Ziga­ret­ten­rauch, ran­zi­ges Öl oder gegrill­tes Fleisch. Sogar so sinn­vol­le Akti­vi­tä­ten wie Sport oder Gym­nas­tik erhö­hen den Angriff von Frei­en Radi­ka­len. Je mehr wir unter sol­chen Bedin­gun­gen leben müs­sen („oxi­da­ti­vem Stress“ aus­ge­setzt sind), des­to mehr Anti­oxi­dan­ti­en brau­chen wir zu ihrer Abwehr.

Angriff auf unser Immun­sys­tem

Tat­säch­lich gel­ten Freie Radi­ka­le mitt­ler­wei­le als die gefähr­lichs­ten Angrei­fer unse­res Immun­sys­tems und wer­den für eine Viel­zahl chro­ni­scher Krank­hei­ten wie Krebs, Herz-Kreis­lauf-Erkran­kun­gen, All­er­gi­en, ent­zünd­li­che Pro­zes­se, grau­er Star u.v.m. ver­ant­wort­lich gemacht. Sie legen die natür­li­chen Ver­tei­di­gungs­sys­te­me des Kör­pers lahm. Das gelingt ihnen jedoch erst nach einer gewis­sen Zeit. In unse­rer Jugend rei­chen die kör­per­ei­ge­nen Schutz­sys­te­me in der Regel noch aus, doch ab einem gewis­sen Alter bre­chen sie zusam­men und die Frei­en Radi­ka­le kön­nen ihren zer­stö­re­ri­schen Angriff vor­al­lem auf Blut­ge­fä­ße und Gewe­be aus­füh­ren.

Anti­oxi­dan­ti­en sind, wie der Name schon sagt, die natür­li­chen Gegen­spie­ler der Sauer­stoff­ra­di­ka­le, indem sie den Kör­per vor Sauer­stoff­schä­den schüt­zen und bereits ein­ge­tre­te­ne Schä­den repa­rie­ren. Die wich­tigs­ten Anti­oxi­dan­ti­en sind Vit­amin C, Vit­amin E, Beta-Caro­tin und ande­re Caro­ti­ne, Zink, Selen, Glutathion und natür­lich OPC.

Gemein­sam ist allen Anti­oxi­dan­ti­en, daß sie die ein­fal­len­den Sauer­stoff­ra­di­ka­le abweh­ren; dar­über hin­aus sind sie auf wei­te­re Schutz­funk­tio­nen spe­zia­li­siert. So stärkt Vit­amin C das Immun­sys­tem, Vit­amin E das Herz, Poly­phe­no­le (z. B. im grü­nen Tee) beu­gen Krebs vor, und Antho­cya­ne (z. B. in Hei­del­bee­ren) ver­bes­sern den Blut­fluß.

OPC wir­kungs­vol­le Abwehr­kraft gegen freie Radi­ka­le

Unter allen die­sen wir­kungs­vol­len Stof­fen ragt einer wegen sei­ner beson­de­ren Effek­ti­vi­tät weit her­vor: OPC. Es ver­eint eine Rei­he von beson­de­ren Vor­tei­len, die es aus den ande­ren Sub­stan­zen her­vor­hebt.

  • OPC wird zügig vom Kör­per auf­ge­nom­men und über­all ver­teilt. Es bekämpft dort Freie Radi­ka­le beson­ders schnell und schränkt deren Zer­stö­rungs­po­ten­ti­al ein. Alters­be­ding­ten Ver­falls­er­schei­nun­gen beugt es so wir­kungs­voll vor.
  • OPC bekämpft Freie Radi­ka­le an vie­len ver­schie­de­nen Ein­satz­or­ten im Kör­per.
  • OPC neu­tra­li­siert vie­le ver­schie­de­ne Arten von Frei­en Radi­ka­len: Es ist sowohl in Fett- als auch in Was­ser­pha­sen ein wir­kungs­vol­les Anti­oxi­dans. Hier­in unter­schei­det es sich von allen ande­ren Anti­oxi­dan­ti­en, die ent­we­der in einer fet­ten oder einer wäß­ri­gen Umge­bung tätig wer­den.
  • Viel stär­ker als Vit­amin C neu­tra­li­siert OPC Freie Radi­ka­le im Kör­per, ver­stärkt die Wir­kung von Vit­amin C und hält es bis zu zehn­mal so lan­ge aktiv.
  • OPC ist auch wir­kungs­vol­ler als Vit­amin E, da es mehr (ver­schie­de­ne) Freie Radi­ka­le bekämpft.
  • Die­se Viel­sei­tig­keit macht OPC zu dem stärks­ten „Radi­ka­len­fän­ger“, der es mit allen Her­aus­for­de­rern auf­nimmt.

Bin­de­ge­webs­schutz durch OPC

Gleich­wohl ist OPC auf einen Bereich beson­ders spe­zia­li­siert: Es schützt äußerst wir­kungs­voll das Bin­de­ge­we­be (vor allem Kol­la­gen) vor dem Angriff der Frei­en Radi­ka­le. Deren dau­er­haf­te Angrif­fe auf die Zell­mem­bra­nen von Orga­nen und Immun­zel­len füh­ren zu Zell­ver­än­de­run­gen. OPC ver­hin­dert die Zer­stö­rung der Gefäß­mem­bra­nen in Magen, Darm, Gehirn, Atem­we­gen, Gelen­ken und an der Wir­bel­säu­le und ver­mag so Dege­ne­ra­ti­ons­er­kran­kun­gen in die­sen Berei­chen auf­zu­hal­ten oder sogar rück­gän­gig zu machen. Als Anti­oxi­dans ist OPC bis­her unüber­trof­fen, zumal es nicht nur in den Reagenz­glä­sern der Labo­re – in vitro – getes­tet wur­de, son­dern auch in umfäng­li­chen Maße an Lebe­we­sen, eben „in vivo“.

1985 bewies Mas­que­lier, dass rei­nes OPC, gewon­nen aus Trau­ben­ker­nen und Pini­en­rin­de, im Ver­gleich zu ande­ren bekann­ter­ma­ßen anti­oxi­da­tiv wir­ken­den Sub­stan­zen wie ver­schie­de­nen Bio­fla­vo­noi­den und Vit­amin C mit Abstand die stärks­te Wir­kung erzielt. Im Ver­gleich zu den letzt­ge­nann­ten erbrach­te OPC eine 18,4-fach stär­ke­re Leis­tung.

Im übri­gen wur­den fast zeit­gleich und unab­hän­gig von Mas­que­lier japa­ni­sche For­schungs­er­geb­nis­se ver­öf­fent­licht, die zu dem glei­chen Schluß kamen: Ihnen zufol­ge erwies sich die anti­oxi­da­ti­ve Wir­kung von OPC als 50-mal so stark wie die von Vit­amin E! Die auf­re­gen­de Ent­de­ckung des stärks­ten natür­li­chen Bekämp­fers Frei­er Radi­ka­ler führ­te 1987 zu der Anmel­dung von OPC als US-Patent. Die­ses ver­lieh ihm das Exklu­siv­recht, OPC als Anti­oxi­dans zum Schutz gegen die schäd­li­che bio­lo­gi­sche Wir­kung der Frei­en Radi­ka­len zu nut­zen.

Anwen­dung von OPC

Die Lis­te der Krank­hei­ten, bei denen Trau­ben­kern­ex­trakt hel­fen kann, ist lang. Nor­ma­ler­wei­se ist eine so brei­te Anwen­dung eines ein­zi­gen Stof­fes eher ein Hin­weis dar­auf, dass die­ser nicht beson­ders wir­kungs­voll ist. Im Fall von OPC gibt es aller­dings eine sehr plau­si­ble Erklä­rung dafür, dass es bei den unter­schied­lichs­ten Erkran­kun­gen erfolg­reich ein­ge­setzt wird. Die­se Erkran­kun­gen haben näm­lich alle die glei­che Ursa­che: einen über­mä­ßi­gen Angriff Frei­er Radi­ka­ler auf den Kör­per.

Da die­se über­all aktiv sind, grei­fen sie alle Zel­len an, ins­be­son­de­re die Fett­an­tei­le der Zell­mem­bra­nen. Die­se Sauer­stoff­an­grif­fe auf unse­re Kör­per­zel­len las­sen uns all­mäh­lich „ran­zig“ wer­den: Unser Immun­sys­tem kann die Angrif­fe nicht mehr abweh­ren, und wir ent­wi­ckeln Krank­hei­ten an den unter­schied­lichs­ten Stel­len und in den unter­schied­lichs­ten For­men.

Bei fol­gen­den Krank­heits­er­schei­nun­gen oder auch kör­per­li­chen Pro­zes­sen hat sich eine Ergän­zung mit OPC als sinn­voll erwie­sen. Es fin­den hier jedoch nur die wich­tigs­ten Anwen­dun­gen Erwäh­nung, die Lis­te der Krank­hei­ten, bei denen sich OPC als hilf­reich gezeigt hat, ist noch bedeu­tend län­ger.

  • OPC ist ein mäch­ti­ges Anti­oxi­dans, das die gefürch­te­ten Frei­en Radi­ka­le wir­kungs­voll bekämpft und somit einen ech­ten Schutz­fak­tor gegen Zell­schä­di­gun­gen dar­stellt. Tat­säch­lich kann man es als das mäch­tigs­te Anti­oxi­dans anse­hen. Sei­ne anti­oxi­da­ti­ve Wir­kung ist 18 – 20 mal so stark wie die von Vit­amin C und 40 – 50 mal so stark wie die von Vit­amin E. Es stärkt also in hohen Maße unser Immun­sys­tem.
  • OPC regu­liert den Cho­le­ste­rin­spie­gel im Blut.
  • OPC stärkt die Blut­ge­fä­ße und ver­min­dert so Herz- und Kreis­lauf­erkran­kun­gen. Da es sich – im Gegen­satz zu Vit­amin C – an Pro­te­in, beson­ders an Kol­la­gen und Elas­tin bin­det, kann es bereits inner­halb von 24 Stun­den die Wider­stands­fä­hig­keit der Blut- und Lymph­ge­fä­ße ver­dop­peln sowie die Kapil­lar­ge­fä­ße gesund erhal­ten. Auch bei Krampf­adern hat sich das als nütz­lich erwie­sen.
  • OPC ver­bes­sert die Blut­zir­ku­la­ti­on im gan­zen Kör­per und wirkt sich posi­tiv auf die Seh­kraft, das Bin­de­ge­we­be, Gelen­ke, Schleim­häu­te usw. aus.
  • Das Gedächt­nis und die Kon­zen­tra­ti­on wer­den gestärkt durch Erhö­hung des venö­sen Rück­flus­ses.
  • Alte­rungs­pro­zes­se wer­den ver­lang­samt: Fal­ten bil­den sich nicht so schnell, da die Haut und dar­un­ter lie­gen­de Gewe­be län­ger straff und elas­tisch blei­ben.
  • Arthri­ti­sche Ent­zün­dun­gen sowie Sport­ver­let­zun­gen hei­len schnel­ler, wenn man OPC ein­nimmt.
  • OPC beugt all­er­gi­schen Reak­tio­nen vor. (All­er­gi­en wer­den i. d. R. durch eine über­schie­ßen­de Reak­ti­on des Immun­sys­tem aus­ge­löst. OPC stärkt das Immun­sys­tem und kann so die Anfalls­häu­fig­keit und Dau­er spür­bar redu­zie­ren.)

Kol­la­gen­vit­amin“ – für star­ke Gefä­ße und eine glat­te Haut

Eine Haupt­ei­gen­schaft von OPC ist, dass es die Blut- und Lymph­ge­fä­ße schützt. Damit qua­li­fi­ziert es sich natür­lich als Hil­fe für etli­che Krank­heits­bil­der, die mit einer Schwä­chung des Gefäß­sys­tems in Zusam­men­hang ste­hen. Wie kann man sich die­se Hil­fe­leis­tung vor­stel­len? Ein gro­ßer Vor­teil von OPC ist, dass er sich mit Pro­te­inen ver­bin­den kann. Es ver­mag sich also an Kol­la­gen und Elas­tin zu hef­ten, die bei­de Bestand­tei­le der Gefäß­wand sind. Bei­de sind soge­nann­te Gerüst­ei­wei­ße des Bin­de­ge­we­bes. Kol­la­gen kommt zudem auch in Seh­nen, Knor­peln und Kno­chen vor. Die Auf­ga­be von Kol­la­gen und Elas­tin besteht dar­in, sämt­li­che Gefäß­wän­de auf­zu­bau­en und stark und geschmei­dig zu erhal­ten. Indem OPC sich an sie bin­det, akti­viert es zugleich ihre Syn­the­se und den Stoff­wech­sel und ver­hin­dert, dass sie vor­zei­tig zer­stört wer­den.

Wie Mas­que­lier aus­führt, kann man sich Kol­la­gen als eine Art Gleis mit regel­mä­ßi­gen Quer­ver­stre­bun­gen oder eine Lei­ter mit Spros­sen vor­stel­len, die bei­de Sei­ten­tei­le ver­bin­det. Die­se bestehen aus Pro­te­in­ket­ten, Poly­pep­ti­den, die gegen­ein­an­der ver­dreht sind. Wich­tig für Sta­bi­li­tät und Elas­ti­zi­tät die­ser Ket­ten ist die Anzahl der Spros­sen, wenn man bei dem Bild der Lei­ter blei­ben will: Bre­chen sie her­aus, so wird das Bin­de­ge­we­be schwach und durch­läs­sig. Blut und Lymph­flüs­sig­keit tre­ten an der betref­fen­den Stel­le in das umlie­gen­de Gewe­be aus, Blut­ergüs­se und Öde­me (wie es bei­spiels­wei­se häu­fig bei schwan­ge­ren Frau­en vor­kommt) sind die Fol­ge.

Aber auch das Gegen­teil ist nicht wün­schens­wert. Unter dem Ein­fluß der frei­en Radi­ka­le bil­den sich über­kreuz­te Spros­sen, so daß das Bin­de­ge­we­be starr wird, was sich in vor­zei­ti­gem Alters­fal­ten wider­spie­gelt. Die­ser Pro­zeß aber wird durch OPC regu­liert. Mas­que­lier hat es so for­mu­liert und zusam­men­ge­faßt:

Und damit bin ich zu dem wich­tigs­ten Ele­ment mei­ner damals neu­en OPC-Ent­de­ckun­gen gelangt: ihrer Wir­kung auf Kol­la­gen. Man könn­te sagen, daß (…) die Pro­an­tho­cya­ni­di­ne, OPC, als „Kol­la­gen­vit­ami­ne“ betrach­tet wer­den kön­nen, weil sie an der Bio­syn­the­se von Kol­la­gen teil­ha­ben und sei­ne Zer­stö­rung ver­hin­dern. Betrach­ten wir daher zuerst die Bio­syn­the­se. Wie Sie wis­sen erfor­dert die Bio­syn­the­se von Kol­la­gen Ascor­bin­säu­re, Vit­amin C, weil die Ami­no­säu­ren Pro­lin und Lys­in hydro­xy­liert wer­den müs­sen, bevor sie als phy­sio­lo­gisch akti­ves Kol­la­gen inkor­po­riert wer­den kön­nen. Das OPC ver­hält sich wie der Co-Fak­tor von Vit­amin C, ver­stärkt sei­ne Wir­kung und akti­viert somit die Kol­la­gen­pro­duk­ti­on. Man kann dies mit der Repa­ra­tur einer kaput­ten Lei­ter ver­glei­chen, bei der nur zwei Spros­sen übrig sind. Sie muss repa­riert wer­den und neue Spros­sen erhal­ten. Dank OPC ver­stärkt sich das Kol­la­gen durch Quer­ver­bin­dun­gen, die es phy­sio­lo­gisch wie­der funk­ti­ons­fä­hig und sta­bil machen, wie im Bild der repa­rier­ten Lei­ter.“

Trau­ben­kern­ex­trakt ist nicht gleich OPC

Als Anti­oxi­dans ist – wie beschrie­ben – die Sub­stanz OPC wirk­sam. OPC ist in nen­nens­wer­ten Men­gen in Trau­ben­ker­nen oder Pini­en­rin­den ent­hal­ten. Es genügt nun lei­der nicht, obi­ge Roh­stof­fe zu trock­nen zu ver­mah­len und in Kap­seln zu fül­len, um wirk­sa­me Prä­pa­ra­te zu erhal­ten.

Ein Ver­dienst von Prof. Mas­que­lier ist es, hier ein paten­tier­tes Ver­fah­ren ent­wi­ckelt zu haben, wel­ches sicher­stellt, dass auch wirk­lich OPC in den Kap­seln ent­hal­ten ist und nicht nur rela­tiv wirk­stoff­ar­mes Pul­ver. Nach dem Ver­fah­ren von Prof. Mas­que­lier her­ge­stel­le Kap­seln sind min­des­tens 85 % OPC und OPC-Bau­stei­ne ent­hal­ten. Im direk­ten Ver­gleich mit 10 ame­ri­ka­ni­schen Trau­ben­kern- und Pini­en­rin­den-Extrakt-Prä­pa­ra­ten (1987, US-Labor in Chelms­ford, Maa­sa­chu­setts) wie­sen nur die nach Mas­que­lier her­ge­stell­ten Präpra­te obi­gen Gehalt an OPC auf. In den Prä­pa­ra­ten der Mit­be­wer­ber, die nicht das Ver­fah­ren von Mas­que­lier anwen­den, konn­te nur in einem wirk­sa­me Men­gen fest­ge­stellt wer­den, die ande­ren neun ent­hiel­ten wenig oder gar kein OPC.

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War­um wir OPC zusätz­lich neh­men soll­ten

Unser Kör­per stellt OPC nicht selbst her, eben­so­we­nig wie Vit­amin C. Er ist also auf die regel­mä­ßi­ge Zufuhr von bei­dem ange­wie­sen. Es stellt sich aber die Fra­ge, war­um man OPC nicht ein­fach mit der nor­ma­len Nah­rung zu sich neh­men kann, wo es doch in so vie­len Pflan­zen vor­kommt. Die ein­fa­che Ant­wort lau­tet: Es ist zwar über­all in der Natur ver­brei­tet, ver­teilt sich aber vor allem auf Rin­den, Scha­len, Häu­te und höl­zer­ne Tei­le, die wir im all­ge­mei­nen erst ent­fer­nen, bevor wir eine Frucht essen. Somit wei­sen auch Men­schen, die sich bewußt ernäh­ren, einen Man­gel an OPC auf. Die zusätz­li­che Ein­nah­me von OPC als Ergän­zung zu unse­rer nor­ma­len Nah­rung ist also sinn­voll.

Nimmt man OPC als Nah­rungs­er­gän­zungs­mit­tel zur Erhal­tung von Gesund­heit und Wohl­be­fin­den, so wer­den Dosie­run­gen zwi­schen 50 und 100 mg pro Tag emp­foh­len, d. h. bei Kap­seln mit einem Inhalt von 50 mg ein bis zwei Kap­seln am Tag. Bei erhöh­tem Streß oder chro­ni­schen Lei­den kann man die Men­ge auch deut­lich stei­gern.

Es ist übri­gens äußerst emp­feh­lens­wert, OPC zusam­men mit Vit­amin C ein­zu­neh­men, denn OPC ver­viel­facht die Wir­kung von Vit­amin C und umge­kehrt. Dadurch, dass bei­de Stof­fe sich in ihrer Wir­kung poten­zie­ren, wird die anti­oxi­da­ti­ve Leis­tung wesent­lich gestei­gert.

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NWzG Gesund­heits­brief  |  Nr. 14

  OPC     Prof. Mas­que­lier     Rot­wein     Zink­man­gel  

Wie OPC Ihre Gesund­heit schützt // Die For­schungs­ar­bei­ten von Prof. Mas­que­lier // Das fran­zö­si­sche Para­dox // OPC – stärks­te der­zeit bekann­te Anti­oxi­dans …

 

Kategorien: Antioxidans und OPC.