Die Wich­tig­keit der Chrom-Ver­sor­gung bei chro­ni­schen Erkran­kun­gen

Chrom­man­gel – Ursa­che chro­ni­scher Erkran­kun­gen

Die­ser Arti­kel befaßt sich mit den Aus­wir­kun­gen des Zuckers auf unse­ren Stoff­wech­sel. Insu­lin-Resis­tenz als Aus­lö­ser von chro­ni­schen Krank­hei­ten und war­um die Chrom-Ver­sor­gung ent­schei­dend ist.

War­um die Chrom-Ver­sor­gung ent­schei­dend ist

Bei Chrom den­ken wir wahr­schein­lich alle zuerst an die glän­zen­den Stoß­stan­gen der Autos oder auch an die silb­rig schim­mern­den Haus­halts­ge­rä­te in unse­ren Küchen. Daß Chrom als Spu­ren­ele­ment in unse­rem Orga­nis­mus eine wich­ti­ge Funk­ti­on erfüllt, ist den meis­ten von uns dage­gen nicht geläu­fig. Dabei nimmt Chrom einen ganz gro­ßen Ein­fluß auf unse­re Gesund­heit. Denn obwohl ein Erwach­se­ner nor­ma­ler­wei­se nicht mehr als 6 mg Chrom im Kör­per hat, scheint die­se gerin­ge Men­ge eine ent­schei­den­de Rol­le bei vie­ler unse­rer gefähr­li­chen Zivi­li­sa­ti­ons­krank­hei­ten zu spie­len. Dia­be­tes, Arte­rio­skle­ro­se, Blut­hoch­druck, Hypo­gly­kä­mie, Schlag­an­fall, Gewichts­pro­ble­me, ein hoher Cho­le­ste­rin­spie­gel, Pro­ble­me beim Fett­stoff­wech­sel kön­nen als Fol­ge eines Chrom­man­gels auf­tre­ten.

Es ist schwer vor­stell­bar, daß in unse­rem Kör­per eini­ge essen­ti­el­le Spu­ren­ele­men­te in so gerin­ger Kon­zen­tra­ti­on wie 0.01 % oder in sogar noch viel gerin­ge­ren Kon­zen­tra­tio­nen vor­han­den sind. Die­se ver­schwin­dend klei­ne Men­ge kann jedoch aus­schlag­ge­bend für die Gesund­heit sein. Bis heu­te sind sech­zehn sol­cher Metal­le für die die mensch­li­che Ernäh­rung erkannt wor­den. Die­se essen­ti­el­len Spu­ren­ele­men­te müs­sen mit der Nah­rung auf­ge­nom­men wer­den, weil der Kör­per sie, falls über­haupt, nicht in aus­rei­chen­der Men­ge selbst pro­du­zie­ren kann. Die Wir­kung der Spu­ren­ele­men­te ist so tief­grei­fend, daß es schon zu ernst­haf­ten Stö­run­gen kom­men kann, wenn der Kör­per nur eine etwas zu gerin­ge Men­ge die­ser Spu­ren­ele­men­te auf­weist.
Wenn vie­le der soge­nann­ten Zivi­li­sa­ti­ons­krank­hei­ten in Zusam­men­hang mit einem Chrom­man­gel zu sehen sind, dann gibt das auch Auf­schluß über unse­re heu­ti­ge Ernäh­rungs­si­tua­ti­on. Unse­re Nah­rung muß arm an Chrom sein, da sonst kei­ne Man­gel­er­schei­nun­gen auf­tre­ten wür­den. Dazu kommt, daß der Zucker­kon­sum heut­zu­ta­ge unge­heu­re Aus­ma­ße ange­nom­men hat. Raf­fi­nier­ter Zuk­ker ist aber die Sub­stanz, die die größ­te Chromau­schei­dung ver­ur­sacht.

Bevor auf die Aus­wir­kun­gen des Chrom­man­gels für unse­re Gesund­heit ein­ge­gan­gen wird, soll anhand unse­rer Ernäh­rungs­ge­wohn­hei­ten auf­ge­zeigt wer­den, war­um der Bedarf an zusätz­li­chen Chrom so gestie­gen ist.

Wie unse­re heu­ti­ge Ernäh­rung zu Chrom­man­gel führt

Unse­re Ernäh­rung hat inzwi­schen gewal­ti­ge, meist in ihrem gan­zen Umfang über­haupt nicht wahr­ge­nom­me­ne Ver­än­de­run­gen durch­ge­macht. Jedem Wan­del unse­rer Ernäh­rungs­wei­se muß sich unse­rer Orga­nis­mus jedoch erst lang­sam anpas­sen. Sol­che Anpas­sun­gen gehen aber nur in win­zi­gen Schrit­ten durch eine Ver­än­de­rung unse­rer Erb­sub­stanz vor sich, nicht inner­halb von Jahr­zehn­ten, son­dern von Jahr­tau­sen­den. Eine sol­cher radi­ka­ler Wan­del in unse­rer Ernäh­rung bedeu­tet der heu­ti­ge Zuk­ker­kon­sum.

Zucker – der Anti-Nähr­stoff und Chrom­räu­ber

Erst vor 150 Jah­ren begann in Deutsch­land die Ent­wick­lung des rei­nen raf­fi­nier­ten Zuckers zum wahr­haf­ten Volks­nah­rungs­mit­tel. Damals nahm die ers­te Fabrik zu sei­ner Her­stel­lung aus Zucker­rü­ben den Betrieb auf. Seit­dem ist der Kon­sum in schwin­deln­de Höhen geklet­tert. Noch 1850, im Bie­der­mei­er, ver­zehr­te jeder Deut­sche durch­schnitt­lich nur 3 Kilo­gramm Zucker im gan­zen Jahr. Heu­te ißt und trinkt jeder von uns im Durch­schnitt mehr als 40 Kilo­gramm jähr­lich.

Zucker ist der abso­lu­te Anti-Nähr­stoff, er ent­hält kei­ne Vit­ami­ne und Mineralstoffe.Außerdem erschöp­fen sich bei sei­ner Ver­ar­bei­tung die Vor­rä­te vie­ler Nähr­stof­fe in unse­rem Organismus.Der Mensch ist auf der­ar­tig star­ke, künst­li­che Kon­zen­tra­te – wie sie in der Natur nir­gends vor­kom­men – nicht ein­ge­stellt.

Unser Kör­per gewinnt sei­ne Ener­gie aus Koh­len­hy­dra­ten wie eben dem Zucker oder der Stär­ke, aus Fet­ten und Pro­te­inen. Unse­re Vor­fah­ren beka­men sie haupt­säch­lich aus pflanz­li­cher Stär­ke, nach Mei­nung der For­scher etwa 400 Gramm davon täg­lich. Stär­ke wird nur lang­sam, in zwei oder drei Stun­den, ver­daut – Zeit genug für den dar­auf pro­gram­mier­ten Stoff­wech­sel.

Dage­gen der Zucker: Sei­ne viel klei­ne­ren Mole­kü­le sind schon in weni­ger als einer Stun­de abge­baut und im Blut. Und eben dafür sind wir nicht kon­stru­iert. Der Stoff­wech­sel reagiert chao­tisch mit abnor­men Blut­zu­cker­schwan­kun­gen.

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Blut­zu­cker­schwan­kun­gen – eine der ver­brei­tets­ten Stö­run­gen unse­rer Zeit

Die­se Blut­zu­cker­schwan­kun­gen füh­ren zu dem ver­brei­tets­ten und in den meis­ten Fäl­len nicht erkann­ten Krank­heits­zu­stand unse­rer Zeit: der soge­nann­ten Hypo­gly­kä­mie. Auch nach Ein­schät­zung von Dr. Atkins, die sicher auf­grund sei­ner rei­chen ärzt­li­chen Erfah­rung nicht als unbe­grün­det abge­tan wer­den kann, ist die Hypo­gly­kä­mie eine Stö­rung, von der die Mehr­heit der Bevöl­ke­rung der Indus­trie­na­tio­nen betrof­fen ist. Der Zustand der Hypo­gly­kä­mie (der Unter­zu­cke­rung) hat vie­le Sym­pto­me: sie rei­chen von einem Gefühl der Ent­kräf­tung, star­ken Stim­mungs­schwan­kun­gen, Kon­zen­tra­ti­ons­schwie­rig­kei­ten, Kopf­schmer­zen, Migrä­ne, Zitt­rig­keit, Reiz­bar­keit, Hun­ger, Span­nungs­ge­füh­len, Angst­ge­füh­len, Ner­vo­si­tät, Hyper­ak­ti­vi­tät bei Kin­dern und vie­len mehr. Die­se Ver­än­de­run­gen tre­ten unre­gel­mä­ßig auf, schla­gen in der nächs­ten Stun­de um und zei­gen einen auf­fäl­li­gen Zusam­men­hang mit dem Zeit­punkt der Nah­rungs­auf­nah­me und der Art der zu sich genom­me­nen Nah­rungs­mit­teln.

Bei dem Genuß iso­lier­ter, kon­zen­trier­ter Koh­len­hy­dra­te kommt es zu einem abrup­ten, stei­len Anstieg des Blut­zu­ckers, dem eine reak­ti­ve Pha­se der Unter­zu­cke­rung folgt, da die Bauch­spei­chel­drü­se als Ant­wort auf die star­ke Kon­zen­tra­ti­on des Zuckers ver­mehrt – in einer Art Not­re­ak­ti­on – zuviel blut­zu­cker­sen­ken­des Insu­lin abson­dert. Als Ergeb­nis fällt der Blut­zu­cker­spie­gel unter den Nor­mal­wert. Dabei kön­nen aber Mus­keln, Zel­len, Orga­ne und Gehirn nicht mehr aus­rei­chend ver­sorgt wer­den. Obwohl die meis­ten Kör­per­ge­we­be bei tie­fem Blut­zu­cker­ge­halt ande­re Ener­gie­lie­fe­ran­ten als Glu­ko­se ver­wen­den kön­nen, ist das Gehirn voll­stän­dig auf eine kon­ti­nu­ier­li­che Glu­ko­se­zu­fuhr ange­wie­sen um sei­ne Auf­ga­ben zu erfül­len. Dies erklärt, war­um die meis­ten Sym­pto­me von Hypo­gly­kä­mie mit men­ta­len Funk­ti­ons­stö­run­gen ver­bun­den sind.

Jeder weiß, wie man die­sem „Tief“ begeg­net: mit noch mehr Zucker, bei­spiels­wei­se einem Stück Scho­ko­la­de. Es erhöht auch wirk­lich den Blut­zu­cker­spie­gel, aber nur für kur­ze Zeit. Bei vie­len Men­schen ist die­ser Blut­un­ter­zu­cker heu­te zu einem Dau­er­zu­stand gewor­den. Gera­de wenn man bedenkt, wie vie­le Men­schen, vor allem jun­ge Men­schen, sich von süßen Snacks zwi­schen­durch und von schnell ver­dau­li­chen Fast Food ernäh­ren.

Das Pro­blem für unse­re Gesund­heit ist jedoch nicht nur der enor­me Zucker­kon­sum, der für Chrom­man­gel sorgt, son­dern der gleich­zei­ti­ge Man­gel des für die Blut­zu­cker­kon­trol­le so ent­schei­den­den Nähr­stoffs Chrom.

Pro­duk­te wie z.B. Kuchem, Brot und Nudeln, die mit Weiß­mehl geba­cken wur­den, sind arm an Chrom. 80 % des natür­lich vor­han­de­nen Chroms oder sogar mehr wer­den infol­ge des Mahl­pro­zes­ses ent­fernt, also bei dem Pro­zess, bei dem die gan­zen Körm­ner zu raf­fi­nier­tem Weiß­mehl ver­ar­bei­tet wer­den.

Auch die kom­mer­zi­el­le Behand­lung von Nah­rungs­mit­teln als Vor­be­rei­tung zu Ein­do­sung oder zum Ein­frie­ren (Zer­klei­nern, Extra­hie­ren, Blan­chie­ren, Hin­zu­fü­gung von Kon­ser­vie­rungs­stof­fen oder Erhit­zen) trägt zu bedeu­ten­den Chrom­ver­lus­ten bei.

Nach Aus­sa­ge des ame­ri­ka­ni­schen Minis­te­ri­ums für Land­wirt­schaft ist eine unter­halb des Opti­mums lie­gen­de Chrom­men­ge in den Ver­ei­nig­ten Staa­ten die Regel. Bei den Ame­ri­ka­nern über 50 haben sogar 25 % einen zu nied­ri­gen Chrom­spie­gel und 90 % der­je­ni­gen, die ame­ri­ka­ni­sche Durschnitts­kost zu sich neh­men, bekom­men weni­ger als die täg­li­che von der Regie­rung emp­foh­le­ne Chrom­men­ge, die ohne­hin schon nied­rig ange­setzt ist. Auch die euro­päi­sche Ernäh­rungs­wei­se nähert sich bekannt­lich die­sen Ver­hält­nis­sen an.

Die durch­schnitt­li­che Zufuhr von Chrom wur­de an 7 Tagen bei wohl­ha­ben­den Ame­ri­ka­nern ohne Krank­heits­sym­pto­me beob­ach­tet. Die­se Grup­pe behaup­te­te von sich, über­durch­schnitt­li­che Kennt­nis­se in bezug auf gesun­de Ernäh­rungs­prak­ti­ken zu haben. Es wur­de jedoch nach­ge­wie­sen, daß nie­mand die emp­foh­le­ne Min­dest­men­ge an Chrom zu sich nahm.

Bei der Ver­ar­bei­tung von Nah­rungs­mit­teln kommt es zu fol­gen­den Chrom­ver­lus­ten:

  • Erhit­zung und Homo­ge­ni­sie­rung von Milch
  • Getrei­de­stär­ke
  • Weiß­mehl (Wei­zen­mehl)
  • Raf­fi­nie­rung von Zucker
  • geschäl­ter Reis
  • Das Schä­len von Obst und Gemü­se führt zu einer Ver­min­de­rung des Chrom­ge­halts
  • Erhit­zen, Ein­frie­ren, Zer­klei­nern und Blan­chie­ren redu­ziert den Chrom­ge­halt von allen Nah­rungs­mit­teln.
100 %

100 %
98 %
95 %
92 %

Chrom – der Glu­ko­se­to­le­ranz­fak­tor

Um rich­tig ein­schät­zen zu kön­nen, was für eine wich­ti­ge Funk­ti­on Chrom in unse­rem Kör­per erfüllt, muß man sich klar machen, wie der Kör­per Blut­zu­cker­wer­te kon­trol­liert. Nach­dem man eine Mahl­zeit zu sich genom­men hat, wird Glu­ko­se im Blut resor­biert. Das führt dazu, daß die Bauch­spei­chel­drü­se Insu­lin aus­schüt­tet. Insu­lin, das Hor­mon, das vor allem den Zucker­ge­halt des Blu­tes kon­trol­liert, führt zur schnel­len Auf­nah­me, Spei­che­rung und Ver­wer­tung von Glu­ko­se durch nahe­zu alle Gewe­be des Kör­pers, beson­ders aber durch die Leber und die Mus­keln. Insu­lin trägt zur Spei­che­rung von Glu­ko­se in der Leber als Gly­ko­gen bei. Bei einem zusätz­li­chen Bedarf an Ener­gie wird Gly­ko­gen aus der Leber erneut in Glu­ko­se umge­wan­delt, in den Blut­kreis­lauf abge­ge­ben und in die ver­schie­de­nen Gewe­be ihres Kör­pers trans­por­tiert. Das Blut muß zu jeder Zeit eine bestimm­te Men­ge Glu­ko­se ent­hal­ten – nicht mehr und nicht weni­ger.

Inner­halb die­ses Pro­zes­ses der Blut­zu­cker­kon­trol­le spielt Chrom die ent­schei­den­de Rol­le. Denn Chrom ist dafür ver­ant­wort­lich, daß Insu­lin über­haupt an die Zell­mem­bran­re­zep­to­ren gebun­den und damit Glu­co­se in die Zel­le hin­ein­trans­por­tiert wird. Bei einem Chrom­man­gel aber wer­den die Zel­len „insu­lin­re­sis­tent“.

Auf­grund des vom Chrom ver­mit­tel­ten Insu­lins wird der Glu­co­se­trans­port in die Zel­len um das fünf­zehn bis zwan­zig­fa­che erhöht. Chrom und Insu­lin sind also die Arbei­ter, die Glu­co­se in die Zel­len hin­ein- und auch wie­der her­aus­be­för­dern. Wenn der Blutglu­ko­se­spie­gel erhöht ist und die Ener­gie­an­for­de­run­gen mini­mal sind, dann lagert Glu­ko­se in Form von Gly­ko­gen ein. Erhö­hen sich die Ener­gie­an­for­de­run­gen dann wie­der, wird Gly­ko­gen erneut in Glu­ko­se auf­ge­spal­ten, um für den Ener­gie­be­darf ver­brannt zu wer­den.

Dar­un­ter ver­steht man den Glu­ko­se­to­le­ranz­fak­tor des Chroms: Die Fähig­keit, den Blut­zu­cker­spie­gel zu sen­ken, nach­dem er durch die Auf­nah­me von Nah­rung ange­stie­gen ist oder ihn bei gestei­ger­ten Ener­gie­be­darf zu erhö­hen. Ohne Chrom erfährt der Glu­ko­se-Stoff­wech­sel ernst­haf­te Stö­run­gen. Die Zel­len wer­den – wie bereits gesagt – insu­lin­re­sis­tent.

Fol­gen von Insu­lin­re­sis­tenz

Unkon­trol­lier­ter Blut­zu­cker und Stö­run­gen des Insu­lin­pro­zes­ses zäh­len zu den häu­figs­ten chro­ni­schen Krank­hei­ten. Dabei ist meis­tens ein Chrom­man­gel aus­schlag­ge­bend. Das ers­te Anzei­chen eines Chrom­man­gels ist eine Glu­ko­se-Into­le­ranz, die durch einen erhöh­ten Blut­zu­cker und erhöh­te Blut­zu­cker­wer­te gekenn­zeich­net ist. Vie­le chro­ni­sche Krank­hei­ten neh­men so ihren Anfang.

Was für einen Ein­fluß nimmt Chrom bei den ein­zel­nen Krank­hei­ten?

Die Krank­hei­ten, die am offen­sicht­lichs­ten mit dem Blut­zu­cker­spie­gel in Ver­bin­dung ste­hen, sind Dia­be­tes und Hypo­gly­kä­mie, Über­ge­wicht und Herz­er­kran­kun­gen (Arte­rio­skle­ro­se, Blut­hoch­druck, hoher Cho­le­ste­rin­spie­gel).

Dia­be­tes

Von Jahr­zehnt zu Jahr­zehnt nimmt die Zahl der­je­ni­gen, die als Erwach­se­ne Dia­be­tes ( die soge­nann­te Alters­dia­be­tes oder auch Typ 2 genannt) bekom­men, zu. Man schätzt, daß nahe­zu 40 % der über Sech­zig­jäh­ri­gen Dia­be­ti­ker sind oder Erschei­nun­gen auf­wei­sen, die dem Dia­be­tes nahe­kom­men, und daß 80 % der über Fünf­und­sech­zig­jäh­ri­gen mehr oder weni­ger an einer Glu­co­s­e­into­le­ranz lei­den.

Kör­per­li­che Pro­zes­se die durch Chrom beein­flußt wer­den:

  • Ver­lan­gen nach Zucker und ande­ren (lee­ren) Koh­len­hy­dra­ten
  • Blut­zu­cker­stoff­wech­sel
  • Kör­per­ge­wicht
  • Cho­le­ste­rin­spie­gel und ande­re Blut­fett­wer­te
  • Zustand des Her­zens
  • Stim­mungs­schwan­kun­gen
  • Kon­zen­tra­ti­ons­fä­hig­keit /Gedächtnis
  • Wachs­tum und Auf­bau von Mus­keln

Am 3.April 1990 ver­öf­fent­lich­te das Büro für Öffent­lich­keits­ar­beit des Ver­ban­des der ame­ri­ka­ni­schen Gesell­schaf­ten für expe­ri­men­tel­le Bio­lo­gie die von ihr gemach­ten Neu­ent­de­ckun­gen. Hier ein Aus­zug aus die­ser Ver­öf­fent­li­chung:

Washing­ton, D.C. :Chrom, ein Spu­ren­ele­ment, das in gerin­gem Maß in Früch­ten, Gemü­sen, Kleie und Inne­rei­en vor­kommt, ver­bes­sert den Zucker­stoff­wech­sel bei etwa 85 % der­je­ni­gen, die eine leich­te Glu­ko­s­e­into­le­ranz auf­wei­sen und damit zur Risi­ko­grup­pe in bezug auf Alters­dia­be­tes gehö­ren. Das berich­te­ten von der Regie­rung beauf­trag­te Wis­sen­schaft­ler heu­te anläß­lich der 74. Jah­res­ta­gung des Ver­ban­des der Ame­ri­ka­ni­schen Gesell­schaf­ten für Expe­ri­men­tel­le Bio­lo­gie.

Die Ver­suchs­per­so­nen lit­ten unter leich­ter Glu­ko­s­e­into­le­ranz – was ihr ein­zi­ges Anzei­chen für Chrom­man­gel war – und daher viel­leicht schon unter einer laten­ten Dia­be­tes, sag­te Dr. Richard A. Ander­son, Bio­che­mi­ker im ame­ri­ka­ni­schen Minis­te­ri­um für Land­wirt­schaft in Belts­vil­le, Mary­land.

Glu­ko­s­e­into­le­ranz wird als frü­hes Warn­zei­chen für Alters­dia­be­tes ange­se­hen. Sie ist in der Regel nicht auf die Unfä­hig­keit der Bauch­spei­chel­drü­se, Insu­lin aus­zu­schüt­ten, zurück­zu­füh­ren, wie das bei der insu­lin­ab­hän­gi­gen, sich in jun­gen Jah­ren ent­wi­ckeln­den Dia­be­tes­for­men der Fall ist, son­dern sie wird durch weni­ger wirk­sa­mes Insu­lin ver­ur­sacht. Das Insu­lin der Betrof­fe­nen weist eine ver­min­der­te Fähig­keit auf, den Blut­zu­cker­spie­gel zu kon­trol­lie­ren, was den Kör­per ver­an­laßt, mehr Insu­lin zu pro­du­zie­ren. Chrom wür­de die Akti­vi­tät des Insu­lins stei­gern, sagt Ander­son.

Mehr als 90 % der Ame­ri­ka­ner wür­den sich auf eine Wei­se ernäh­ren, bei der sie weni­ger als die emp­foh­le­nen siche­ren und ange­mes­se­nen Chrom­men­gen zu sich näh­men, näm­lich 50 bis 200 Mikro­gramm pro Tag, fuhr Ander­son fort. Außer­dem brau­che Streß, durch zuviel Zucker, see­li­sche Belas­tun­gen oder Sport ver­ur­sacht, die Chrom­vor­rä­te des Kör­pers auf. Chrom sei nur bei extrem hoher Dosie­rung gif­tig …

Chrom wir­ke wie ein Nähr­stoff, nicht wie ein Medi­ka­ment; es beein­flus­se nur die Men­schen, die unter Chrom­man­gel lit­ten, sag­te Ander­son. Chrom keh­re die Glu­ko­s­e­into­le­ranz um.

Die­ses essen­ti­el­le Spu­ren­ele­ment, das in sehr gerin­gen Men­gen für den Zucker- und Fett­stoff­wech­sel benö­tigt wird, kommt in kei­nem ein­zi­gen Nah­rungs­mit­tel in beson­ders hoher Men­ge vor. Per­so­nen, die nicht genü­gend Chrom mit der Nah­rung auf­näh­men oder die eine leich­te Glu­ko­s­e­into­le­ranz auf­wie­sen, soll­ten einen aus­ge­wo­ge­nen Nähr­stoff­zu­satz auf­neh­men, der meh­re­re Vit­ami­ne und Mine­ra­li­en ent­hal­te (fuhr Ander­son fort). Die meis­ten Ame­ri­ka­ner näh­men ver­schie­de­ne Spu­ren­ele­men­te in zu gerin­gen Men­gen zu sich, beson­ders Chrom, Kup­fer und Zink.“

Das Haupt­merk­mal von Dia­be­tes ist ein zu hoher Blut­zu­cker­ge­halt. Die Dia­be­tes Typ I (die insu­lin­ab­hän­gi­ge Vari­an­te) beginnt meist im Kin­des-, Jugend- oder frü­hem Erwach­se­n­al­ter. Sie geht aus einem Man­gel an Insu­lin her­vor, dem Hor­mon, das den Zel­len ermög­licht Glu­ko­se aus dem Blut auf­zu­neh­men. Der Man­gel an Insu­lin ent­steht dadurch, daß die Bauch­spei­chel­drü­se durch einen Scha­den kein oder nicht mehr genü­gend Insu­lin her­stellt. Der Scha­den kann durch einen Virus oder durch eine Auto­im­mun­re­ak­ti­on ver­ur­sacht sein, bei wel­cher das kör­per­ei­ge­ne Abwehrs­sys­tem Zel­len des eige­nen Kör­pers angreift und zer­stört. Da Glu­ko­se nicht ver­füg­bar ist und die Zel­len trotz­dem mit Ener­gie ver­sorgt wer­den müs­sen, wer­den die Fett­re­ser­ven mobi­li­siert. Im Blut zir­ku­lie­ren sehr hohe Fett­men­gen, wel­che zusam­men mit einem hohen Glu­ko­se­ge­halt die Blut­ge­fä­ße und die Ner­ven schä­di­gen. Wenn der Krank­heit über Jah­re hin­weg nicht genü­gend Rech­nung getra­gen wird, kann Dia­be­tes zu schwe­ren Schä­di­gun­gen und oft zu Erblin­dung, Nie­ren­ver­sa­gen oder zu einem Herz­in­farkt füh­ren.

Die Dia­be­tes Typ II (die nicht insu­lin­ab­hän­gi­ge Vari­an­te) tritt über­wie­gend erst­mals im mitt­le­ren und höhe­ren Erwach­se­nen­al­ter auf. Bei die­ser Form der Dia­be­tes kommt der Zucker nicht mehr in die Zel­len hin­ein, ein Zustand, der wie gesagt „Insu­lin-Resis­tenz“ genannt wird. Die meis­ten Men­schen mit Typ II Dia­be­tes haben im Über­fluß Insu­lin, jeden­falls in der Anfangs­pha­se der Krank­heit. Aber die Rezep­to­ren, die auf den Mem­bra­nen der Zel­len sit­zen, beför­dern den Zucker nicht nach innen.

Bei Dia­be­tes Typ II kann die Chrom-Ergän­zung eine ent­schei­den­de Rol­le spie­len. Wie bereits beschrie­ben, haf­tet sich das Chrom an das Insu­lin an und beför­dert so Glu­ko­se durch die Zell­mem­bran in das Zel­len­in­ne­re. In meh­re­ren Stu­di­en konn­te nach­ge­wie­sen wer­den, daß bei Dia­be­ti­kern, die täg­lich 200 mg Chrom ein­nah­men, der Blut­zu­cker­spie­gel sank sowie auch die Tri­gly­ce­rid- und Cho­le­ste­rin­wer­te.

Der erfah­re­ne ame­ri­ka­ni­sche Arzt Dr. Atkins schreibt:
„Typ II, auch als Alters­dia­be­tes bekannt, bedeu­tet Insu­lin­re­sis­tenz. Auch wenn die Fami­li­en­ge­schich­te ein stark prä­gen­der Fak­tor ist, ob jemand anfäl­lig ist oder nicht, ent­wi­ckelt sie sich in den meis­ten Fäl­len nach jah­re­lan­gem Ver­zehr von raf­fi­nier­ten Koh­len­hy­dra­ten. Wenn Sie Typ II Dia­be­tes haben, brau­chen Sie eine Chrom­ergän­zung. Zir­ku­liert eine opti­ma­le Men­ge an Chrom in ihrem Blut­kreis­lauf, kön­nen Sie ihren Blut­zu­cker total unter Kon­trol­le bekom­men. Nicht zuletzt kann eine Chrom­ergän­zung dazu füh­ren, daß Sie nach Abspra­che mit Ihrem Arzt weni­ger Tablet­ten ein­neh­men müs­sen oder  weni­ger Insu­li­n­in­jek­tio­nen brau­chen.

Die­ses Spu­ren­ele­ment wur­de von einer Grup­pe von Wis­sen­schaft­lern ange­führt von Richard Ander­son, Bio­che­mi­ker im ame­ri­ka­ni­schen Minis­te­ri­um für Land­wirt­schaft, als „spek­ta­ku­lär“ bezeich­net. Bei einer Stu­die mit 180 Men­schen mit Typ II Dia­be­tes, bewie­sen Ander­son und sei­ne Kol­le­gen, daß eine Dose von täg­lich 1000 mcg (1mg) von Chrom-Pico­li­nat den Blut­zu­cker in nur zwei Mona­ten sta­bi­li­sie­ren kann, etwas, was durch Medi­ka­ti­on nicht erreicht wer­den kann. Nach zwei Mona­ten der Chrom­ergän­zung gewan­nen die­se Pati­en­ten sogar eine bes­se­re Kon­trol­le über ihre Blutglu­ko­se, das Insu­lin und Cho­le­ste­rin.“ (Aus: Atkins, Vita-Nut­ri­ent Solu­ti­on, S. 146)

Wich­tig ist, daß Dia­be­ti­ker Chrom erst nach Rück­spra­che mit ihrem Arzt ein­neh­men, da sich Ände­run­gen in der Ein­nah­me der ande­ren Medi­ka­men­te oder auch der Insu­li­n­in­jek­tio­nen erge­ben wer­den.

Wie Chrom dem Dia­be­ti­ker nutzt

Chrom ist ver­ant­wort­lich für:

  • eine wesent­li­che Ver­rin­ge­rung der not­wen­di­gen Insu­lin­ga­ben bei insu­lin­ab­hän­gi­gen Dia­be­ti­kern,
  • die Ver­bes­se­rung ano­ma­ler Glu­ko­se­to­le­ranz­kur­ven,
  • die Nor­ma­li­sie­rung erhöh­ter Tri­gly­ce­rid­wer­te bei eini­gen jun­gen Erwach­se­nen,
  • eine signi­fi­kan­te Sen­kung des Cho­le­ste­rin­spie­gels,
  • eine Kor­rek­tur der beein­träch­tig­ten Glu­ko­se­to­le­ranz bei älte­ren Men­schen,
  • ver­rin­ger­tes Insu­lin­an­ge­bot, um die nor­ma­le Glu­ko­se­to­le­ranz auf­recht­zu­er­hal­ten.

Hypo­gly­kä­mie

Ein wis­sen­schaft­li­cher Beweis für den Zusam­men­hang zwi­schen Chrom und nied­ri­gem Blut­zu­cker­wert wur­de in einer vier­zehn­wö­chi­gen Stu­die erbracht, die Dr. Richard Ander­son und sei­ne Kol­le­gen im Belts­vil­le Human Nut­ri­ti­on Rese­arch Cen­ter durch­führ­ten. Um fest­zu­stel­len, ob Chrom an einem nied­ri­gen Blut­zu­cker­spie­gel betei­ligt ist, wur­de Pati­en­ten mit hypo­gly­kä­mi­schen Sym­pto­men in einer Ver­gleichs­stu­die mit zwei Test­grup­pen drei Mona­te lang täg­lich je 200 Mikro­gramm Chrom ver­ab­reicht: Eini­ge der Pati­en­ten erhiel­ten Chrom, ande­re ein Pla­ce­bo, das wie ein Chrom­zu­satz aus­sah, und dann wur­den die Pil­len ver­tauscht. Die Ergeb­nis­se zeig­ten, daß zusätz­li­ches Chrom die Sym­pto­me von Hypo­gly­kä­mie lin­dern kann.

Die­se Ergeb­nis­se zeig­ten, daß eine Ernäh­rung, die nicht genü­gend Chrom ent­hält, und / oder ein gestör­ter Chrom­stoff­wech­sel ein ursäch­li­cher Fak­tor bei der Her­aus­bil­dung einer Hypo­gly­kä­mie sein kön­nen. Die adap­to­ge­nen Eigen­schaf­ten von Chrom konn­ten in die­sen Tests voll­stän­dig nach­ge­wie­sen wer­den.

Die Ergeb­nis­se haben gezeigt, daß Chrom die Ten­denz hat:

  • den Blut­zu­cker­spie­gel zu nor­ma­li­sie­ren, indem es ihn bei den­je­ni­gen senkt, die zu hohe Glu­ko­se­wer­te haben,
  • kei­ne Wir­kung auf den Blut­zu­cker­spie­gel zu haben, wenn jemand eine nahe­zu opti­ma­le Glu­ko­se­to­le­ranz auf­weist,
  • den Blut­zu­cker­an­teil bei den­je­ni­gen zu erhö­hen, die einen zu nied­ri­gen Blut­zu­cker­spie­gel haben.

Chrom zur Gewichts­re­du­zie­rung

Insu­lin­re­sis­tenz ist eine bekann­te Erschei­nung bei den Men­schen, die über­ge­wich­tig sind. Der Insu­lin­spie­gel steigt an und kann letzt­end­lich zu Herz­krank­hei­ten und Dia­be­tes füh­ren.

Die Bezie­hung zwi­schen Fett­lei­big­keit und Dia­be­tes ist schon seit vie­len Jah­ren beob­ach­tet wor­den. Obwohl ein über­höh­tes Gewicht Bestand­teil des dia­be­ti­schen Syn­droms sein könn­te, dient es oft als Pri­mär­fak­tor, durch den tat­säch­lich Ano­ma­li­en beim Zucker­stoff­wech­sel und der Insu­lin­aus­schüt­tung ver­ur­sacht wer­den kön­nen. Es kann also sowohl Ursa­che als auch Wir­kung sein.

Die Insu­lin­re­sis­tenz ist ver­ant­wort­lich für über­schüs­si­ge Glu­ko­se, die in ihrem Blut ver­bleibt. Ein Teil die­ser Glu­ko­se kann zu Vor­stu­fen der Fet­te umge­wan­delt wer­den, die Tri­gly­ce­ri­de hei­ßen und schließ­lich in das Fett­ge­we­be ein­ge­baut wer­den.

Wei­ter hat Insu­lin eine tief­grei­fen­de Wir­kung auf die Drü­se, die ihren Appe­tit regu­liert. Wenn man etwas ißt und der Blut­zu­cker­spie­gel steigt, dann schüt­tet die Bauch­spei­chel­drü­se Insu­lin aus, um sich um die neu ein­ge­trof­fe­ne Glu­ko­se zu küm­mern. Und wenn der Insu­lin­spie­gel dann steigt, dann wirkt sich das auf das Appe­tit­zen­trum aus, und der Hun­ger ist gestillt. Durch die Sti­mu­la­ti­on von Insu­lin­re­zep­to­ren im Gehirn wird auch eine Redu­zie­rung der Essens­auf­nah­me erreicht.

Das sind wun­der­ba­re Kon­troll­me­cha­nis­men, solan­ge sie funk­tio­nie­ren. Die Insu­lin­re­sis­tenz hält die­sen Mecha­nis­mus davon ab zu funk­tio­nie­ren und führt zu der Fehl­ein­schät­zung, daß die Nah­rung nicht aus­reicht, was wie­der­um zu über­mä­ßi­gen Essen führt. Sie haben viel­leicht genü­gend Insu­lin; wenn ihre Zell­re­zep­to­ren jedoch nichts davon erken­nen und ver­wer­ten kön­nen, dann fah­ren sie damit fort, Nah­rung in sich hin­ein­zu­stop­fen.

Auch bei Gewichts­re­du­zie­rung kann Chrom eine ent­schei­den­de Rol­le spie­len. Denn Chrom befä­higt Insu­lin dazu, die Bar­rie­re der Zel­len (die Insu­lin­re­sis­tenz) zu über­win­den. Dadurch wird auch auf den Hypo­tha­la­mus Ein­fluß genom­men. Dadurch das die Insu­lin­re­sis­tenz über­wun­den und/oder die Insu­lin­wir­kung ver­bes­sert wird, wird ein schnel­le­rer, stär­ke­rer Impuls des Sät­ti­gungs­si­gnals erreicht, indem Chrom Glu­ko­se dazu ver­hilft, in die Zel­len zu gelan­gen.
Einen bedeut­sa­men Ein­fluß besitzt Chrom auch auf die mus­kluä­re Kör­per­mas­se des Men­schen. Meis­tens ver­lie­ren Men­schen bei einer Abma­ge­rungs­kur Mus­kel­mas­se genau­so schnell wie Fett­ge­we­be. Da mehr Mus­kel­ge­we­be aber auch ein bes­se­res Fett­ver­bren­nungs­po­ten­ti­al bedeu­tet, soll­te die Stra­te­gie bei einer Diät mög­lichst dar­in bestehen, die Mus­kel­mas­se zu erhal­ten. Da Chrom die ana­bo­li­sche Wir­kung von Insu­lin (Insu­lin wird als kör­per­ei­ge­nes, ana­bo­li­sches Hor­mon gese­hen. Ohne Insu­lin gäbe es näm­lich kein Mus­kel­wachs­tum!) auf die Mus­keln ver­bes­sert, trägt es dazu bei, den größ­ten Teil des nähr­stoff­ver­bren­nen­den Gewe­be auf­zu­bau­en und zu erhal­ten.

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Chrom und Herz­krank­hei­ten

Zuviel Insu­lin im Blut, auch Hyper­in­su­lin­ämie genannt, scheint eine Haupt­ur­sa­che für Herz­krank­hei­ten zu sein. Die­je­ni­gen, deren Insu­lin­wer­te erhöht sind, haben in der Regel hohe LDL-Wer­te, nied­ri­ge HDL-Wer­te und hohen Blut­druck. Außer­dem regt Insu­lin die Pro­duk­ti­on eines Enzyms in ihrem Kör­per an, das ihre Leber ver­an­laßt, Cho­le­ste­rin zu pro­du­zie­ren. Ein Über­an­ge­bot an Insu­lin im Blut kann zu Ver­än­de­run­gen an den Arte­ri­en­wän­den füh­ren, die die Bil­dung von Fett­ab­la­ge­run­gen för­dern. Immer mehr Daten spre­chen dafür, daß die Insu­lin­re­sis­tenz bzw. Hyper­in­su­lin­ämie mit Krank­hei­ten der Herz­kranz­ge­fä­ße in Zusam­men­hang zu brin­gen ist.

Auch hier liegt die bemer­kens­wer­te Fähig­keit des Chroms dar­in, die Wirk­sam­keit des Insu­lins zu erhö­hen und damit die nega­ti­ven Fol­gen von zuviel Insu­lin im Blut abzu­wen­den.

Zusam­men­fas­sung

Das Spu­ren­ele­ment Chrom kann einen ganz erheb­li­chen Ein­fluß auf unse­re Gesund­heit neh­men. Indem es Insu­lin dazu befä­higt, Glu­ko­se in unse­re Zel­len zu trans­por­tie­ren, kön­nen ganz nor­ma­le Stoff­wech­sel­vor­gän­ge in unse­rem Kör­per statt­fin­den. Wie dar­ge­legt ist gera­de der Koh­len­hy­drat­stoff­wech­sel durch unse­re Ernäh­rung mas­siv gestört: wir neh­men zuwe­nig Chrom mit der Nah­rung auf, dazu noch viel zu viel Zucker, der dem Kör­per wie­der­um Chrom raubt. Fehlt dem Kör­per aber Chrom, wer­den die Zel­len insu­lin­re­sis­tent mit all den beschrie­be­nen nega­ti­ven Fol­gen für uns. Die meis­ten Zivi­li­sa­ti­ons­krank­hei­ten neh­men so ihren Anfang.

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NWzG Gesund­heits­brief  |  Nr. 5

  Bal­last­stof­fe     Blut­zu­cker     Chrom     Insu­lin Resis­tenz     Zucker  

Die Aus­wir­kun­gen des Zuckers auf unse­ren Stoff­wech­sel // Insu­lin-Resis­tenz als Aus­lö­ser chro­ni­scher Krank­hei­ten // War­um die Chrom-Ver­sor­gung ent­schei­dend ist …

 

Kategorien: Bluthochdruck, Diabetes und Übergewicht.