Der Säu­re-Basen-Haus­halt und sei­ne Bedeu­tung für unse­re Gesund­heit

Dieser Ausgabe befaßt sich mit der Bedeutung des Säuren-Basen-Haushaltes für unsere Gesundheit. Er bestimmt maßgeblich die körperchemische Grundregulation.

Der Säure-Basen-Haushalt und seine Bedeutung für unsere Gesundheit.

Fast jeder hat schon einmal vom „Säure-Basen-Haushalt“ des Menschen gehört. Aber die Wenigsten kennen seine Bedeutung für unser Wohlbefinden und für unsere Gesundheit. Dabei ist das Grundprinzip denkbar einfach: Krankheit ist mit Säure verbunden – Gesundheit mit Base. Auch in der Natur ist eine Übersäuerung schädlich. Bereits ab einem pH-Wert von 5 sterben die Fische in unseren Gewässern. Grün- und Ackerflächen sind infolge des sauren Regens „übersäuert“.

Der Säure-Basen-Haushalt beim Menschen bestimmt maßgeblich die körperchemische Grundregulation. Wie ein Buchhalter regelt er Atmung, Kreislauf, Verdauung, Ausscheidung, Abwehrkraft, Hormonhaushalt usw. Es ist eine Tatsache, dass durch die verschiedenen Vorgänge im Körper bereits Säuren gebildet werden, z. B. bei der Atmung (durch die Verwandlung des eingeatmeten Sauerstoffs in Kohlensäure), bei der Verwertung von verschiedenen Säuren des Fett-, Eiweiß- und Zuckerstoffwechsels, der Milchsäure, die sich bei der Muskelarbeit bildet usw. Der Körper bildet von sich aus mehr Säuren als Basen.

Zum Zeitpunkt der Geburt ist der Mensch in der chemischen Reaktion seiner Säfte absolut „basisch“. Wenn der Greis stirbt, ist er in seinen Körpersäften buchstäblich „sauer“. In der Mitte einer normalen Lebensspanne gibt es beim Menschen grundsätzlich eine langsam einsetzende Änderung in der chemischen Grundhaltung des Körpers. In der heutigen Zeit ist der Mensch durch falsche Ernährungsgewohnheiten bereits in jungen Jahren übersäuert. Das macht uns nicht nur krank sondern auch alt. Für die Mehrzahl aller Menschen ist die Vermeidung von Nahrungsmitteln, die zwar selber nicht sauer sind, aber wegen ihrer Folgeerscheinungen sauer machen und sauer reagieren lassen, äußerst wichtig.

Das natürliche Säure-Basen-Gleichgewicht

Nach Untersuchungen weiß man heute, daß der gesunde menschliche Organismus (Gewebe, Körpersäfte, Blut etc.) ein bestimmtes Gleichgewicht an Säuren (zu 20 %) und Basen (zu 80 %) aufweisen muss. Dies ist nötig, damit unser Stoffwechsel und die damit zusammenhängenden biochemischen Prozesse einwandfrei funktionieren und somit ein optimaler Ablauf garantiert ist. Der menschliche Körper wird täglich einer ständig wechselnden Menge von Säuren und Basen ausgesetzt. Beim gesunden Organismus befindet sich das Gleichgewicht natürlicherweise im basischen Bereich. So liegt der pH-Wert des Blutes im Bereich 7,35–7,45. Dieser Wert muss unter allen Umständen aufrecht erhalten werden. Unterhalb von 7,3 (Azidose) und oberhalb von 7,8 (Alkalose) ist auf Dauer kein Leben möglich. Da im Stoffwechsel dauernd Säuren produziert werden, muss sich der Organismus ständig gegen Verschiebungen des Milieus seiner Flüssigkeiten nach der sauren Seite hin verteidigen. Eine Übersäuerung führt nämlich zu vielfältigen Funktionsstörungen im Organismus. Nur aufgrund seiner Pufferkapazität kann der Körper den pH-Wert im Blut im Bereich 7,35–7,45 halten. Unter Pufferkapazität versteht man die Reserven des Körpers, Säuren zu neutralisieren, ohne dabei Depots wie die Knochen anzugreifen.

Der Einfluss der Ernährung

Die Übersäuerung unseres Körpers ist ein Zivilisationsproblem, das zum großen Teil durch unsere heutige Ernährung verursacht wird. Denn der Säure-Basen-Haushalt ist in hohem Maß von der Ernährung und den zugeführten Nahrungsmitteln abhängig. Ein gesundes Säure-Basen-Gleichgewicht kann der Körper nur dann aufrecht erhalten, wenn ihm Säuren und Basen in ausgeglichenem Verhältnis zugeführt werden. Auf den Punkt gebracht: Wir sind so sauer oder basisch wie das, was wir essen.

Viele sehr beliebte Nahrungsmittel wie Fleisch und Wurst, Schokolade und Kuchen sowie Colagetränke, Kaffee, Schwarztee und Alkohol förden die Säurebildung. Dominieren diese Nahrungsmittel unseren Speiseplan, wird der Körper übersäuert. Denn bei der Verdauung unserer Nahrung, vor allem der tierischen Eiweiße, entstehen saure Stoffwechselprodukte, die ausgeschieden werden müssen. Saure Stoffwechselprodukte benötigen Basen, um mit ihnen neutrale Salze zu bilden, die über Lungen (durch Abatmung von Kohlensäure), Nieren oder Haut „entsorgt“ werden können. Die Säuren neutralisiert der Körper mit Hilfe der „Alkalireserve“, das sind die zur Verfügung stehenden Vorräte an basischen Mineralien wie Natrium, Kalium, Kalcium und Magnesium. Fehlen die Basen zur Neutralisierung der Säuren und droht der Säurespiegel im Blut anzusteigen, reagiert der Körper mit einem Notprogramm um den lebenswichtigen pH-Wert des Blutes konstant zu halten: Die überschüssigen Säuren werden zunächst ins Bindegewebe „abgeschoben“ und „abgelagert“, mit zunehmender Übersäuerung aber auch in die höherwertigen Organe. Diese Ablagerungen behindern die Versorgung der Zellen, es kommt zu Erkrankungen.

Basenbildner

Obst (keine Konserven!), Dörrobst
Gemüse
(außer Spargel, Artischocken)
Blattsalate und Kräuter
Naturjoghurt und Molke
Soja und Tofu
Sojamilch, Mandelmus & -milch
Mineralwasser ohne Kohlensäure
Grün-, Rotbusch-, Lapachotee

Säurenbildner

Fleisch und Wurst
Geflügel und Wild
Fisch und Meeresfrüchte
Quark und Käse
Samen und Nüsse (außer Mandeln)
Getreide und deren Erzeugnisse
Brot, Brötchen, Torten, Eis usw. Bohnenkaffee und Schwarzer Tee

Eine Untersuchung unserer Lebensmittel auf ihre basen- oder säurebildenden Eigenschaften ergab, dass sie entweder säureüberschüssig, neutral oder basenüberschüssig sind. Sie werden folglich in drei Gruppen eingeteilt, in

  1. Säurespender oder –bildner
  2. Basenspender oder –bildner

Dabei umfaßt der Begriff „Säuren“ zwei Gruppen von Nahrungsmitteln, die völlig verschiedene Wirkungen entfalten, und zwar als dritte Gruppe

  • anorganische Säuren
  • organische Säuren

Die wichtigsten anorganischen Säuren sind die aus dem Eiweißabbau stammenden Aminosäuren und eine Gruppe von Mineralsäuren wie Salzsäure, Schwefelsäure, Phosphorsäure, Salpetersäure und die Harnsäure. Was der Körper davon nicht braucht, kann er nur in Verbindung mit den basisch wirkenden Mineralien ausscheiden. Er MUSS die Überschüsse und Stoffwechselschlacken aber ausscheiden, weil sie sich sonst im Körper ablagern und Krankheiten auslösen. Für die Ausscheidung sind deshalb die basischen Mineralien Natrium, Kalium, Kalcium und Magnesium unentbehrlich.

Die davon zu unterscheidenden organischen Säuren sind beispielsweise die Frucht- und Milchsäuren. Diese Säuren schmecken zwar sauer, sie unterliegen aber einem ganz anderen Stoffwechselweg als die anorganischen Säuren.

Die Fruchtsäuren, die sich in allen Obstarten finden, werden durch den Sauerstoff der Luft zu Kohlendioxyd (Kohlensäuregas) und Wasser verbrannt. Die Kohlensäure wird ausgeatmet und das Wasser über die Nieren ausgeschieden. Dabei werden die Basen (Natrium, Kalium, Kalcium und Magnesium), die alle reichlich in den Früchten vorhanden sind, frei und können dann helfen, anorganische Säuren zu neutralisieren, damit sie ausgeschieden werden können.

Die Folgen einer Übersäuerung

Es ist nicht nur die falsche Zusammensetzung unserer Nahrung, vor allem zuviel Eiweiß und Fett und zuwenig vollwertige Kohlenhydrate, die uns krank macht. Wir holen uns diese Energielieferanten oftmals aus den falschen Nahrungsmitteln, die außer Kalorien nichts zu bieten haben. Denn unsere Körper benötigen neben diesen organischen Nährstoffen auch anorganische Nahrungsbestandteile: die Mineralstoffe. Ihr Anteil im menschlichen Körper beträgt 5% des Körpergewichts (ohne Wasser). Die Bedeutung der Mineralstoffe für ein gesundes Zusammenspiel des ganzen Organismus wurde in den letzten Jahren zunehmend erkannt. Gerade im Zusammenhang mit dem Gleichgewicht der Säuren und Basen in unserem Körper sind Mineralstoffe und Spurenelemente jedoch unentbehrlich.

Das Problem unserer Nahrung ist, dass der Anteil der Säurebildner gestiegen ist, gleichzeitig jedoch die Fähigkeit des Organismus, diese zu neutralisieren auch aufgrund des steigenden Nährstoffmangels, eben gerade an basenbildenden Salzen, gesunken ist. Daneben beinflussen Umweltgifte, Stress, Krankheit und die Einnahme von bestimmten Medikamenten den Säure-Basen-Haushalt negativ. Durch einen zu hohen Anteil an säurebildender Nahrung, die der Körper auf Dauer nicht kompensiert, können eine Reihe von Stoffwechselabläufen entgleisen und zur Einlagerung von Schlackenstoffen führen, die den Austausch von wichtigen Nähr- und Wirkstoffen im Gewebe beeinträchtigen und z.B. Gelenkbeschwerden, Migräne oder Magenbeschwerden begünstigen. Bei langandauernder Über-säuerung findet dann eine regelrechte Entmineralisierung bzw. ein Mineralienschwund der Knochen statt. Dem Knochen wird nicht nur Kalzium entzogen, sondern auch Phosphor, Magnesium, Zink und Kalium. Auch lagert der Körper Harnsäurekristalle zusammen mit harnsauren Salzen in den gelenknahen Geweben ab, wo sie dann zu den allgemein bekannten Beschwerden wie Rheuma und Gicht führen. Auch den Venenwänden werden langsam die Kalziumvorräte entzogen. Sie verlieren dadurch ihre Elastizität, dehnen sich und werden brüchig wie ein alter Gummischlauch. Statt wie bei einer gesunden Vene in gerader Strecke muss das Blut in einer Krampfader in vielen Windungen fließen. Dadurch verlangsamt sich der gesamte Blutkreislauf im venösen System (Gefahr der Venenentzündung bis zu Lungenembolie).

Eine weitere Folge des Entzuges der Kalkverbindungen aus den Gefäßwänden ist die Cholesterinablagerung. Wenn zum Schutz der Gefässwände kein Kalzium mehr vorhanden ist, beginnt der Körper einen Ersatzstoff, der ihm zur Verfügung steht, in den Blutgefässen einzubauen, und zwar Cholesterin. Würde nicht das Cholesterin zur Verfügung stehen, so ginge der Körper durch die Einwirkung der Säuren auf die Blutgefässe schnell zu Grunde. Natürlich hat diese Verwendung eines „Ersatzstoffes“ auf lange Sicht hin gesundheitliche Nachteile: sie führt zu Blutdruckveränderungen, Herzinfarkt und Schlaganfall. Außerdem verlieren, wenn der pH-Wert auf die saure Seite absinkt, die weißen Blutkörperchen (unsere Giftpolizei im Körper) ihre Vitalität und Infektionsherde breiten sich schnell aus. Das bedeutet wiederum Verminderung bzw. Verlust der natürlichen Immunität gegen alle Infektionskrankheiten.

Was ist der ph-Wert

Die Abkürzung pH steht für potentia hydrogenii, das aus dem Lateinischen übersetzt soviel wie „Stärke des Wasserstoffs“ in einer Lösung bedeutet. Die Stärke ist abhängig von der Fähigkeit oder Bereitschaft (p) einer chemischen Verbindung, Wasserstoffionen (H) abzuspalten. Je kleiner der pH-Wert desto stärker die Säure. Der pH-Wert eines Stoffes kann sauer, neutral oder basisch sein. Die pH-Wert-Skala reicht von 0 bis 14. Ein pH-Wert über 7,0, also von 7,1 bis 14, entspricht dem alkalischen Bereich. Ein pH-Wert unter 7,0, also von 1,0 bis 6,9 entspricht dem sauren Bereich. Beim Teilstrich 7 haben wir dann schließlich den neutralen Bereich.

Man kann die Schäden, die durch eine Säure-Einwirkung im Körper hervorgerufen werden, in 3 Gruppen zusammen fassen:

  1. Durch die Entmineralisierung wird Zahnkaries, Schädigung der Blutgefässe, Altersknochenbrüchen, Leistenbrüchen, Bandscheibenschäden etc. Vorschub geleistet;
  2. Durch die Ablagerung von Stoffen, die normalerweise ausgeschieden werden, werden Rheuma, Arthritis und Gicht gefördert. Auch Steinablagerungen in der Gallenblase, den Nieren, im Harnleiter, der Harnblase sind die Folge. Der Verlust der Filtrationsfähigkeit der Nieren ist Ausgangspunkt verschiedener Krankheiten.
  3. Mit der Übersäuerung verliert der Körper die Immunität gegen Infektionskrankheiten, angefangen bei der simplen Erkältung bis zu verschiedensten schweren Infektionen.

Wenn wir diese 3 Punkte betrachten, erkennen wir durch die Häufigkeit der angeführten Körperschäden, dass unsere Lebensweise im wesentlichen falsch sein muss. Sie führt als schwerwiegendste Folge durch die Einlagerung säurehaltiger Schlackenstoffe in den Organismus zu einer mehr oder weniger ausgeprägten Stoffwechselbelastung mit einer Vielzahl an negativen Folgen einschließlich der Einschränkung unserer Verdauungskraft.

Wie kann man eine Übersäuerung feststellen?

Die Körperzellen geben Säure- oder auch Basenüberschüss nach außen ab, dieser wird über den Urin ausgeschieden. Um zu überprüfen, ob eine Übersäuerung vorliegt, stehen mehrere Möglichkeiten zur Auswahl, doch am einfachsten und schnellsten geht es mit pH-Indikatorstäbchen, die mit Urin benetzt werden. Darauf kann man das Ergebnis dann ablesen und mit einer Farbskala vergleichen. Es sei jedoch darauf hingewiesen, dass die Kontrolle am besten mehrmals am Tag durchgeführt werden sollte, um einen Durchschnittswert zu bestimmen.

Gegenmaßnahmen

Sobald wir uns bewußt werden, dass unsere an Säure überschüssige Ernährung für das Dilemma verschiedener Beschwerden und vor allem für den Verlust unseres Wohlbefindens verantwortlich ist, können wir auch etwas dagegen tun. Ein gesunder, mit allen Nähr-und Wirkstoffen ausreichend versorgter Organismus vermag alle natürlichen ernährungsbedingten und rhythmischen Schwankungen im Stoffwechsel zwischen sauer und basisch durch zahlreiche Puffersysteme auszugleichen. Aber es sind eben zu viele unserer bevorzugten Lebensmittel Säurebildner. Im Gegensatz zu den versäuernden stehen die basenüberschüssigen Nahrungsmittel. Sie enthalten die bereits erwähnten notwendigen, basisch wirkenden Mineralien Natrium, Kalium, Kalcium und Magnesium. Gerade die zentrale Bedeutung eines ausgeglichenen Mineralstoffhaushalts für das einwandfreie Funktionieren des Stoffwechsels findet allgemein noch viel zuwenig Beachtung.

Wollen wir unseren Säure-Basen-Haushalt in Ordnung bringen, ist der wichtigste Schritt eine Ernährungsumstellung, bei der darauf geachtet werden muss, möglichst viele basenbildende Nährstoffe zu sich zu nehmen.

Eine ausgewogene Nahrungsergänzung mit Vitaminen und Mineralstoffen kann dabei helfen: sie greift regulierend in den Stoffwechsel ein, hält den Säure-Basen-Haushalt im Gleichgewicht und führt unserem Körper lebenswichtige Vitalstoffe zu, die wir täglich benötigen. Hier ist z.B. ein hochwertiges Multi-Vitamin-Mineral-Präparat zu empfehlen: Es enthält nicht nur die wichtigsten Vitamine, Mineralstoffe und Antioxidantien in ausreichender Menge, sondern zusätzlich die für unsere Gesundheit unentbehrlichen Sekundären Pflanzenstoffe, verschiedene Greenfoods, energiespendende Nährstoffe, nicht zu vergessen Enzyme, die die Aufnahme der Nährstoffe in den Stoffwechsel fördern. Diese Nahrungsergänzung ist für jeden zu empfehlen, aber besonders für diejenigen, die keine Zeit haben auf eine gesunde Ernährung zu achten. Oder man sorgt zumindest für eine Versorgung seines Körpers mit basisch wirkenden Mineralien. In diesem Falle eignet sich ein hochdosierter Mineralstoff-Komplex mit Spurenelementen. Um bestehende Beschwerden zu regulieren, die durch ein Ungleichgewicht der Säuren und Basen im Körper entstanden sind, ist die Einnahme eines Mineralstoff-Präparats oberstes Gebot. Sie bilden den Grundstein für eine solide Gesundheit, indem sie für eine Aufrechterhaltung des Säure-Basen-Gleichgewichts sorgen.

Die Säure-Basen-Regulierung und ihre Erfolge

Nachfolgende Fallbeispiele aus der Praxis eines Ernährungsberaters sollen die Kraft einer Säure-Basen-Ernährung deutlich machen. Außerdem zeigt sich, dass bei den unterschiedlichsten Beschwerden immer auch eine Übersäuerung des Körpers in Betracht gezogen werden sollte.

Fallbeispiel 1: Patientin, I. K., 47 Jahre.

  • Diagnosen: Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Verdauungsbeschwerden, Sodbrennen, starke Übersäuerung (Urin-pH-Tagesdurchschnitt 5,0-5,5).
  • Anmerkung: Der Facharzt fand keinen Anhalt, der für eine klassische Allergie sprach, auch eine Hefepilzerkrankung die oftmals mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten verbunden ist, konnte ausgeschlossen werden.
  • Ernährungsberatung: Die Kost welche viele denaturierte Lebensmittel enthielt, wurde Säure-Basen-orientiert umgestellt und zusätzlich die Gabe einer alkalischen Nahrungsergänzung auf Mineralstoffbasis empfohlen.
  • Resultate: Erste Erfolge stellten sich bereits nach wenigen Wochen ein, später hatte die Patientin keine Beschwerden mehr und ihre Nahrungsmittelunverträglichkeiten gingen mit der Zeit auch komplett weg. Beibehalten hat Frau I. K. die alkalische Nahrungsergänzung bis heute, jedoch lediglich in einer Erhaltungsdosis.

Fallbeispiel 2: Patientin G.M., 64 Jahre.

  • Diagnosen: Therapieresistente Bindehautentzündung, Übersäuerung (Urin-pH-Werte zwischen 5,0-6,5).
  • Anmerkung: Da die konservative Behandlung mit cortisonhaltigen Suspensionen und Salben der Patientin keine dauerhafte Erleichterung brachte, wandte sie sich der Naturheilkunde zu. Die naturheilkundliche Behandlung zeigte (vor der Ernährungsumstellung) keinen anhaltenden Erfolg.
  • Ernährungsberatung: Die Ernährung wurde der Säure-Basen-Balance des Körpers angeglichen. Eingeschränkt wurde der Fleischverzehr, insbesondere Schweinefleisch, da hier besonders viel Arachidonsäure (eine Fettsäure) enthalten ist, die Entzündungsreaktionen im Körper besonders begünstigt. Der tägliche Bedarf liegt etwa bei 0,1 mg, mit der üblichen Fleischkost werden aber durchschnittlich Werte von 200-400 mg erreicht. Eine basische Nahrungsergänzung wurde eingesetzt, u.a. auch Spirulina und Alfalfa. Zur Leberentgiftung wurde zusätzlich ein Produkt mit Mariendistelextrakt empfohlen, auch nahm die Patientin Beta Carotin, mehrmals täglich ein.
  • Resultate: Erst als sich die Stoffwechselsituation positiv änderte, zeigte die naturheilkundliche Therapie Wirkung und die Heilpraktikerin setzte die Behandlung mit Erfolg fort.
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NWzG Gesundheitsbrief  |  Nr. 26

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